Mittwoch, 19. November 2008

The Everglades & American Football

Letztes Wochenende habe ich es endlich in die berühmt berüchtigten Everglades geschafft. Ich bin mit Vicky und ihrem Vater, der gerade zu Bescuh war, hingefahren. Wir hatten herliches Wetter - strahlend blauer Himmel und warm.

Zuerst sind wir auf dem Tamiami Trail nach Westen gefahren. Hier kommt man direkt in das Everglades - Gebiet. Auf Tipp eines Freundes haben wir nach einem Airboat Ride Ausschau gehalten mit einem gepimpten Monstertruck. Den haben wir nach einer Weile auch gefunden - nicht zu übersehen. Dort haben wir dann erstmal eine Tour durch die Everglades gemacht. Das hat Spaß gemacht! Die Luft hat einem nur so um die Ohren geweht und das Meer war spiegelglatt*schön*

Als wir dort saßen und auf unseren Guide warten mussten, kam auf einmal ein Alligator angeschwommen und hat sich nicht mal einen Meter vom Ufer entfernt im Wasser hingelegt. Der hat sich nicht einmal bewegt oder gezuckt - noch nicht mal mit den Augen! Richtig unheimlich!

Nach ca. 10 min. Fahrt hat uns unser Fahrer an einer Insel abgesetzt, wo sich freilebende Alligatoren aufhalten. Dann hieß es erstmal: "Wer zuerst einen Alligator sieht". Dort haben wir unter anderem einen richtig großen gesehen, der sich in den Seerosen udn Gras gut versteckt hat. Man hat nur die Schnauze und die Augen gesehen. Außerdem lage eines direkt am Eingang auf dem Grund und hat anscheinend geschlafen. Die sehen wirklich wie große Steine aus*uhhhh*

Nach ca. 15 min. Aufenthalt ging es mit Vollspeed wieder zurück! Das war sehr beeindruckend und nur zum empfehlen.

Danach sind wir noch ein Stück weiter reingefahren bis zu dem Indian Village von dem einzigen von der Regierung anerkanntem indianischen Stamm - die Miccosukee. Hier haben wir eine interessante Führung durch das Dorf gemacht. Uns wurde erklärt, wie die Indianer damals als sie noch nicht verdrängt wurden gelebt haben, was für Traditionen und Glauben hatten. heutzutage sind es insgesamt 500 Indianer, die dort noch leben. Sie haben Schulen, Krankenhäuser, etc. Die Kinder bekommen jedoch ncoh beigebracht, wie man jagt, fischt, Hütten baut, etc. Außerdem sprechen sie eine eigene Sprache, die sehr witzig klingt. Man versteht kein Wort:-)

Nach der Führung wurde noch eine Alligatoren - Show angeboten, die ich sehr beeindruckend, aber auch beängstigend fand. Was der Trainer alles mit dem alligatir gemacht hat... *hamma*

Für alle die es interessiert: Der Unterschied zwischen einem Alligator und einem Krokodil ist zum einen, dass Krokodile agressiver sind und das sie eine spitze Schnauze mit überschneidenden Zähnen haben. Alligatoren halten sich grundsätzlich von menschen fern, haben eine runde Schnauze und die Zähne liegen übereinander. (Wer wusste das nicht???):-)

P.S. Ich habe überhaupt keine Mücken- oder Moskitostiche*freu*








Am Sonntag ging es dann mit Patricia, Frank, Thorsten und Miriam auf ein American Football Spiel. Muss man ja auch mal mitgemacht haben, wenn man schon hier ist:-) Es haben die Miami Dolphins gegen die Oakland Raiders gespielt. Man war das Spiel spannend! Bis zwei Minuten vor Spielende lagen die Dolphins immer knapp vorne, doch dann konnten die Raiders einen Touch Down landen und haben somit mit 1 Punkt geführt. Das ging dann hin und her bis die Dolphins 20 Sekunden vor Schluß noch 3 Punkte holen konnten und somit 17:15 gewonnen haben.*puhhhh*

American Fottball ist aber eine richtige Sonnatgssportart hier. Man trifft sich schon morgens um 10 Uhr auf dem Parkplatz, baut seinen Grill auf und fängt schön an für alle zu grillen. Wahlweise kann man auch sein Radio oder, noch besser, seinen Flatscreen TV mitbringen, um das Spiel von dort zu schauen. Was mir hier sehr gut gefallen hat, dass die Dolphins Fans wie auch die Raiders Fans zusammen feiern, Football spielen und Spaß haben. Auch im Stadion selbst sitzt jeder gemischt - hier gibt es keine eingeteilten Fan-Blocks. Die Stimmung war super! Und nach dem Spiel wurde natürlich einfach weiter gegrillt.

Das einzig negative, was mir aufgefallen ist, dass es nicht solche Fan - Rufe wie bei uns gibt. Aber wir haben es sogar geschafft eine Welle durch das Stadion laufen zu lassen und das über 3 Runden - sehr beeindruckend!

Fazit: Man muss es mal mitgemacht haben, wenn man schon in den US ist, ist aber eine teure Angelegenheit, um das regelmäßig zu machen.





Als nächstes steht ein Basketball Spiel auf meiner Liste:-) Gros Bisous

Dienstag, 11. November 2008

Halloween & Pato's B-Day

Es war einmal....

Halloween - Time!!!!! Seit Wochen wurde über nichts anderes mehr geredet. Jeder hat sich Gedanken über sien Kostüm gemacht, wo man am besten hin geht, mit wem, etc. Ich hatte beschlossen Pirat zu werden, habe mich jedoch erst 5 Tage vor Halloween entschlossen das Kostüm endlich zu bestellen. Dann hieß es das der Versand ca. 3-5 Business Tage dauert. Ich also: warten, warten, warten....

Am Donnerstag hab ich dann endlich das Packet erhalten. Leider hat mich das Kostüm nicht so überzeugt. Aber mit etwas Improvisation ist es dann doch noch etwas geworden. Ich habe auch positives Feedback erhalten:-)

Außer das Halloween war, hat mich Patricia (Schulfreundin von Diego) zu ihrem Geburtstag eingeladen. Also bin ich in den Club "La Covacha" in der Nähe des Flughafens. Hier haben wir uns alle getroffen und gefeiert:-)

ES gab echt interessante Kostüme. Von sexy bis grusslich war alles dabei. Am meisten habe ich Jokers und Massenmörder gesehen. Es waren aber auch sexy Hexen oder nasty Plolizistinnen unterwegs. Also was die Kostüme angeht, ist Halloween nicht zu übertreffen. Man sieht einfach die ausgefallensten und originellsten Verkleidungen*beeindruckend*

Als ich mich dann gegen Mitternacht auf den Weg nach south Beach gemacht habe, fing ich an mich etwas zu ärgern, dass ich Sobe überhauot erst verlassen habe. So viele Autos!!!! Stau, Stau und wieder Stau und Leute wo man nur hingesehen hat. Ich habe ca. 1 Stunde bis zu mir gebraucht und dann noch mal 40 Minuten damit verbracht nach einem Parkplatz zu suchen, den ich dann nicht gefunden habe. So musste ich mein Auto in eine Abschlepp - Zone stellen. Da die hier jemanden innerhalb von 10 min. abschleppen und man dann mal locker 250 $ leichter ist, habe ich mich überhaupt nicht wohl gefühlt und bin daher um ca. 2:30 Uhr ins Bett, um dann um 5:00 Uhr wieder aufzustehen, mich in meinem Schlafanzug auf den Weg machen mein Auto umzupacken. Was für ein Tamtam!!! Aber danach konnte ich in Ruhe schlafen:-)

Alles in allem kann man Halloween mit unserem Fasching vergleichen, nur das es eben eine einzige Nacht ist und die Leute noch durchgedrehter sind. Und die Kostüme sind um einiges besser!:-)





Wie ich ja schon geschrieben hatte, war Pato's B-Day und ich war zu ihr nach Hause eingeladen zum BBQ. Das war mein erstes richtiges argentinisches BBQ. Wir waren ca. 6 Freunde + Familie und Katze. Es gab lecker Steak, Würstchen, Salate und Pommes. Zum Nachtisch gab es eine leckere Schoko-Torte plus Sekt.*yammi* Wir saßen also von ca. 19 Uhr bis 24 Uhr und haben gegrillt, gegessen und erzählt. Danach haben Diego udn Jimmy (sein Schulfreund) angefangen Musik zu machen und zu singen. Also hatten wir ein kleines Live-Konzert dirkt im Wohnzimmer inklusive großer Kühlbox mit Getränken;-)

Das war ein sehr schöner und leckerer Abend! Alle weiteren Eindrücke findet ihr auf den Fotos. Gros Bisous


Sonntag, 9. November 2008

Partey in Miami - South Beach, Coral Gables, Doral, Gables at the Sea, Downtown, Coconut Grove

Jetzt mal etwas zu meinem privaten Leben und was ich so am WE treibe. Da gibt es hier in Miami genung Auswahl und Abwechslung.

South Beach

Hier möchte ich euch Fotos von meinem Lieblings- Club zeigen: Buck15. Der Laden ist einfach genial! Was macht ihn so besonders? ich würde sagen, dass es sich hier um keinen typischen Miami-Club handelt. Man hat das Gefühl, dass man in seinem eigenen Wohnzimmer Partey macht. Der Club ist nicht sehr groß und schön übersichtlich. Es gibt Sofas und Sessel. Außerdem muss man keinen Eintritt zahlen und die Preise sind auch ok. Musik ist gemischt, aber Schwerpunkt Rock. Und das wichtigste: Es gibt keine Kleiderordnung! Man kann sich also anziehen wie man grad lustig ist:-)

Ansonsten gibt es natürlich auch schöne Bars & Restaurants. Zum einen gibt es das "Hofbräuhaus" - auch German Place genannt, weil keiner den Namen aussprechen kann. Hier gibt es richtig leckeres Deutsches Bier*lecker*

Nicht zu vergessen ist die Bar "The Room". Eine sehr kleien, gechillte Bier & Wein Bar. Ist ein Insider - daher auch nie zu überfüllt. Man kann lecker Bier und Wein aus verschiedenen Ländern trinken, sich unterhalten, Leute kennen lernen udn Musik hören. Einer meiner Lieblings-Bars hier in Sobe!:-)




Ladies Night in SOBE! Ich glaube die Fotos sprechen für sich.... Danke Keith fürs festhalten*hahaha*:-)




Coral Gables

In Coral Gables gibt es auch einen "German place" - das Fritz & Franz. Hier war im Oktober natürlich Oktoberfest angesagt. Ein Muss für alle! Also haben wir uns alle von Arbeit am Sonntag zu erst zum Fußball schauen verabredet, um dann Oktoberfest zu feiern. Es gab lecker Deutsches Essen. Ich habe mir eine Schweinehackse mit Diego geteilt mit Bratkartoffeln und Rotkraut*yammi* Und dann gab es natürlich Bier bis zum Umfallen. Die gute deutsche Jodel-Musik durkte natürlich auch nicht fehlen. Wir haben gesungen, gelacht und getanzt:-)








Doral

In Doral wohnt meine Arbeitskollegin Pam mit ihrem Mann Stephan. Hier treffen wir uns zu unseren DVD-Abenden. Zuerst wird lecker gegessen mit allem drum und dran und dann Movies geschaut. Das letzte Mal habe ich Thailändisch gekocht - Green & red Curry. War sehr lecker! Und als Nachtisch wie immer lecker Ice Cream*yammi*





Gables at the Sea

Hier wohnte eine weiter Kollegin Christa in einem wunderschönen Haus direkt an einem Kanal. In diesem Kanal lebt sogar ein Krokodil, das schon einiges an Aufsehen eregt hat. Christa hat uns zu gutem Deutschen Schnitzel-Essen eingeladen. Es gab zuerst Appatizer wie Spinatdipp, Schrimps, Guacamole, Käse, etc. Zum Schnitzel gab es Kartoffel, Tomaten, und Gurkensalat und als Nachtisch gab es Apfelstrudel und Käsekuchen. Das war LECKER!!!!!! Bei dem Amerikanischen Essen hier lernt man das Deutsche Essen so richtig schätzen.





Downtown

Hier gibt es natürlich eine Club nach dem nächsten. Zum einen waren wir im "Vagabond", was ein etwas schräger Club ist. Man hat zwei verschiedene Floors. Auf dem einen gibt es richtig gute 80iger Musik und auf dem anderen ein Mix aus House, Electro und nicht definirbar. Und unter anderem kann man sich halbe Pornos anschauen. Dann gibt es noch den Floor draußen. Hier kann man relaxen, auf Betten chillen und komsicher Musik lauschen. So wie ich den Club beschrieben habe, sind auch die Leute - sehr interessant zu beobachten:-) Es war eine Erfahrung wert. Bin mir aber noch nicht sicher, ob ich dort nochmal hin will:-)

Außerdem war ich auf einem Punk-Konzert. Hier hat Diego und seine Band gespielt. Das Konzert hat im Finnigan's stattgefunden. Eine Art Irish Pub direkt an einem Kanal mit Pool. Die Bar ist zu Fuß, mit dem Fahrrad, mit dem Auto und mit dem Boot zu erreichen. Ja das gibt es!:-) Das Konzert war recht interessant und laut. Es wurde Heavy Metall, Punk und Salsa gespielt. Was für ein Mix! Das beste aber war, dass es dort eine Künzler gab, der zu der Musik gemalt hat. Und das richtig gut!:-)





Coconut Grove

Jetzt zu meinem Lieblings-Viertel in Miami. Ich würde sogar sagen, dass es mir hier besser gefällt als in Sobe, nur das Meer fehlt. Hier in Coconut Grove gibt es den Coco Walk - so eine Art Mall. Es reihen sich Bars, Restaurants und Clubs einer an den anderen und es wimmelt vor Studenten. Hier haben wir unsere Bar-Tour gestartet. Zu erst sind wir zu der Bar "Fat Tuesday" - eine offene Bar direkt in der Mitte von Coco Walk. Hier ging die Party! Danach sind wir in eine Art Irish Pub, wo man Beer-Pong spielt. Hier wird eine Pyramide von bechern gefüllt mit Bier in einer bestimmten Entfernung aufgebaut. Ziel ist es mit einem Tischtennisball den becher zu treffen. Wenn man trifft, muss der Gegner trinken. Zum Schluß sind wir in der Sandbar gelandet. Nein, die Sandbat besteht nicht aus Sand und Liegestühlen, wie man meinen könnte. Es ist eine normale Bar mit guter Musik und klasse Tanzfläche. Es hat mal wieder richtig Spaß gemacht, so richtig ab zu tanzen:-) Als die Bar uns um 3Uhr rausgeschmießen hat, sind wir in den Club "Temple", der mich jedoch nicht überzeugt hat. Ich hab jetzt beschlossen, öfters nach Coconut Grove zu fahren. Dort gibt es so viel zu sehen und zu machen!!!





Das soweit zu meinen Wochenend-Planungen:-) Gros Bisous

Dienstag, 21. Oktober 2008

Euclid Avenue - neue Wohnung

Mir ist aufgefallen, dass ich noch gar keine Fotos von meiner neuen Wohnung online gestellt habe. Das muss ich jetzt natürlich nachholen.

Ich wohne jetzt seit ca. 1 Monat hier (man wie die Zeit vergeht) und es gefällt mir richtig gut. Ich fühle mich richtig wohl!!!!!Wir haben ein schönes Wohnzimmer, in dem ich schon für meine Freunde gekocht habe wie auch DVD geschaut haben. Die Küche ist zwar klein, aber für eine Person reicht es allemal. Mein Zimmer ist ausreichend groß, hat ein Bett was ziemlich quietscht und ein eigenes Bad.

Die Wohnung selbst liegt einen Block von der Washington Avenue, 2 Blocks von Collins, 3 Blocks von Ocean Drive und 4 Blocks vom Meer entfernt. Also perfekte Lage. Wir haben sogar einen kleinen Grill-Platz, den jeder nutzen kann.

Ich wohne jetzt mit einer Brasilianerin zusammen, die sehr nett ist. Es ist schön auch privat Englisch reden zu können. Sie hat zwei Jobs und ist daher meistens unterwegs, was aber auch sehr angenehm ist.

Ich würde sagen, ich kann endlich behaupten, dass ich richtig in Miami angekommen bin:-) Bisous

Montag, 20. Oktober 2008

Key West - Florida's Southernmost point

Am Samstag, bnachdem wir 5 Std. geschlafen haben, sind wir dann auch gleich wieder losin Richtung Süden. Natürlich mit einem Zwischenstopp im Dunkin' Donuts. Dort durften wir dann eine etwas skurielle Szene betrachten. Wir saßen so nichts ahnend im Auto und haben gemütlich unsere Donuts gegessen, als es auf einmal anfängt zu hupen. Da stand ein Wagen mitten auf der linken Spur einer vierspurigen Straße (wer sie kennt: auf der Alton Road), seelenallein. Die Ampel wurde bestimmt dreimal grün und das Auto fuhr nicht los. Susana und ich haben uns schon Sorgen gemacht, ob der Fahrer einen Herzinfakt erlitten hat oder ähnliches, als nach geschlagenen 15 min. der Fahrer samt Mitfahrer aus dem Starbucks kamen. JA!!!! Man glaubt es kaum, aber sie haben mal schnell das Auto auf der Straße geparkt um einen Kaffee zu holen. Ich hab gedacht, ich trau meinen Augen nicht. Ich mein, mittlerweile weiß ich ja das die Amis einfach besch... fahren, aber sowas?!*kopfschüttel*

Nach diesem Erlebnis haben wir uns auf den weg gemacht nach Key West. Das ist eine echt schöne Strecke über Brückenund Inseln. Zwischendurch kann man immer mal wieder Stopp machen, um Fotso zu machen und das Meer zu genießen. Nach ca. 4 Stunden sind wir dann auch im südlichsten Süden von Florida angekommen.

Der erste Anlaufspunkt war natürlich erstmal "The Southernmost Point". Ist zwar wichtig auch dort hin zu gehen, aber so wirklich viel kann man auch nicht sehen. Dnach sind wir natürlich gleich auf die westliche Seite an den sunset Pier um den vielbesagten Sonnenuntergang zu sehen. Dort war vielleicht die Hölle los. ES wurde getanzt, Musik gespielt, Kunststücke gezweigt und ewig viele Menschen. Zu Anfang haben wir ja befrüchtet, dass man nciht sehen wird, da Wolken am Himmel waren. Die haben sich aber zum Glück verzogen. Und somit habe ich einen der schönsten Sonnenuntergänge gesehen. Es war einfach verzaubernd, atemberaubend und fantastisch zur gleichen Zeit - aber auch viel zu kurz. Die Fotos, die ich gemacht haben, kommen noch nicht mal annäherungsweise an die Realität ran. Danach haben wir natürlich das Zentrum von Key West ein wenig unsicher gemacht.

Hier gibt es die Duval Street, die die Hauptstraße bildet und an der es nur so von Bars, Restaurants, Clubs udn Touristen wimmelt. Man sieht hier alles! Dafür dass alle meinten hier würde es nur so von Homosexuellen wimmeln, hab ich das nicht so empfunden. Es gab schon TRansvestiten, die unterwegs waren, aber ansonsten ist mir das nicht sehr aufgefallen. Wir sind letztendlich in einer Bar auf dem Balkon gelandet, so dass man alles schön beobachten konnte und haben ab und zu Kicker gezogt.

Gegen 22:30 Uhr haben wir uns dann auf die Suche nach einem Hotel gemacht und sind letzendlich im Best Western untergekommen. Das war ein schönes Zimmer - richtig groß und sauber. Und das Frühstück erst - kein Amerikanisches. Nein es gab ein Continental Frühstück mit einer Auswahl an Cornflakes und Obst, die ich noch nie gesehen habe*yammi*

Am Sonntag haben wir dann eine zeimliche Spontanaktion gestartet. Wir haben einen Tagesausflug gebucht. Um 10 Uhr gings los. Wir sind zu ca. 18 Leuten auf ein Boot und mit diesem rausgefahren. Und dort haben wir dann den ganzen Tag damit verbracht Wassersport-Aktivitäten zu machen. Zur Auswahl standen Jet Ski, Banana Boat, Wasserski, Windsurfen, Kajak, Snorkling, Iceberg klettern, etc. Mit hat das Jet Ski am meisten Spaß gemacht! Ist schon ein ziemlicher Adrenalin-Kick mit 63 h/km übers Wasser zu sausen:-) Außerdem gab es gegen 12:30 Uhr BBQ mit Würstchen und Burgern. Ich habe so ziemlich alles gemacht bis auf den Iceberg bezwingen - das hab ich nicht geschafft. Danach waren wir alle geschlaucht und verbrannt:-)

Wieder am Ufer haben wir uns dann noch das Haus von Hemingway angeschaut und sind langsam in Richtung Miami aufgebrochen. Alles in allem war Key West wirklcih sehr schön!!! Vielleicht schaff ich es nochmal runter zu fahren. On vera!!!! Bisous

Sonntag, 19. Oktober 2008

Walt Disney World Orlando

Ihr seid aber ungeduldig....

Hier also mal wieder ein paar Neuigkeiten aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Ich hatte die letzten zwei Wochen Besuch aus Frankreich. Susana & Alex sind vorbei gekommen, um hier Urlaub zu machen. Sie sind am Di, den 07.10. angekommen und ich hab sie natürlich gleich vom Flughafen abgeholt (nachdem ich erstmal ne halbe Stunde geirrt bin, bis ich sie gefunden habe). Habe dann zum ersten Mal Thailändisch gekocht. Das Gericht heißt Green Curry und besteht aus Reis, Hühnchen in einer Kokusnussmilch - Curry Soße. Ist sehr gut angekommen *yammi* Am Mittwoch musste ich leider arbeiten; da haben Susana und Alex sich Miami angeschaut. Abends sind wir dann zu Monty's in Sobe und haben die Happy Hour genutzt.

Donnerstag und Freitag habe ich Urlaub genommen, wie auch Vicky (Praktikantin bei Lufthansa Passage). Wir sind dann morgens um 4 Uhr aufgebrochen in Richtung Orlando. Um ca. 9:30 Uhr sind wir dann im Park Magic Kingdom angekommen und sind gleich aufgebrochen in ein neues Abenteur. Wir haben so ziemlich alles gemacht und gesehen. Der Park ähnelt sehr dem Park in Paris und es war witzig mal die amerikanische variante der Disney World zu sehen.

Am besten fand ich die "Monster AG" Attraktion. Das war so eine Art interaktive Show. Außerdem gab es die alte Version von "Space Mountain". Zum totlachen! So was altes habe ich noch nie gesehen - vom Jahre 1975. Ich habe Tränen gelacht. Außerdem haben wir die Parade "Dreams come true" gesehen, die sehr schön war. Wir haben den ganzen Tag dort verbracht, bis der Park geschlossen hat.

Zum Übernachten haben wir das All Stars Music Hotel gebucht. Diesmal stand ich auf der anderen Seite des Schalters - das war ein seltsames Gefühl. Und noch dazu haben unsere Schlüssel nicht funktioniert, als wir ins Zimmer wollten. Uns ging es also wie "normalen" Disney Kunden:-) Das Hotel war echt schön, dafür das es "nur" ein 2-Sterne Hotel war. Wir sind dann abends gegen 23 Uhr noch in einen der zwei Pools gesprungen und haben uns abgekühlt.

Am Freitag ging es dann auch gleich wieder los ind den Park Animal Kingdom - meiner Meinung nach der beste Park in Disney. Das Thema waren Afrika und Asien und alles hat sich um Tiere gedreht. Unter anderem haben wir hier die "Finding Nemo" Show gesehen, die echt klasse war. Außerdem haben wir eine richtige Safari-Tour durch die Serengehti gemacht. Wir haben Büffel, Löwnen, Tiger, Giraffen, Warzenschweine, Elefanten, etc. gesehen. Das war schon sehr beeindruckend! Es gab natürlich auch eine Achterbahn bei der du durch den Mount Everest gefahren bist. Nur das beste daran war, dass es auf einmal rückwärts ging... Zum Schluss haben wir die Attraktion "Dinosaurier" gemacht. Zum fürchten! Es war stockdunkel und man wurde in die damalige Zeit zurück katapultiert. Wir wurden vom T-rex verfolgt und ziemlich durchgeschüttelt! Das war echt Spaß! Natürlich haben wir auch viele Figuren wie Stitch, Mickey, Pluto, Goffy, etc. getroffen

Gegen 17 Uhr sind wir dann in die Hollywood Studios. Die sind denen in Paris sehr ähnlich, daher haben wir uns hier nicht lange aufgehalten. Wir haben die meiste Zeit eigentlich damit verbracht, die Zeit beim Anstehen für "Toy Story" tot zu schlagen (90 min. Wartezeit). Es hat sich aber gelohnt!!! Die Attraktion war genial! Man sitzt zu zweit in einem Wagen, 3D und hat Laserpistolen mit denen man verschiedene Spiele macht. Man muss versuchen so viele Punkte wie möglich zu sammeln und einer hat am Ende gewonnen. Das hat richtig Spaß gemacht, war leider nur viel zu kurz dafür das man so lange anstehen musste.

Um 20 Uhr sind wir dann weiter in den letzten Park Epcot. Hier gab es die Magic Hours, d.h. Hotelgäste können bis um 24 Uhr im Park bleiben. Hier haben wir einen Freund im französischen Pavillion besucht, den wir vom Disneyland in Paris kennen. Hier haben wir das Feuerwerk über dem See gesehen, was echt schön war und haben uns noch die verschiedenen Pavillions angesehen. Wir waren natürlich auch in dem Deutschen und ihr glaub es nicht - dort gab es Massen an Haribo*yammi* Vicky und ich sind dann noch "Test Track" gefahren. Die Attraktion simuliert diese typischen Dummy-Test, die man mit Neuwagen macht. Wir sind z.B. über Steine gefahren, durch Hitze und Kälte, haben einen Bremstest geamcht, Beschleunigung getestet und sind (fast) gegen eine Wand gefahren.

Gegen 24 Uhr haben wir uns dann ganz erschöpft auf den Rückweg nach Miami gemacht. Dort sind wir dann auch wohl erhalten gegen 5 Uhr morgens angekommen und totmüde ins Bett gefallen. Hier muss ich Susana danken, die die ganze Strecke alleine gefahren ist. Merci beaucoup!!!!

Das erstmal zu Walt Disney udn seine Freunde. Bisous

Mittwoch, 17. September 2008

Miami - Klappe die Erste

Jetzt bin ich schon 2 Monate hier. Man wie die Zeit vergeht...

Und hab noch garnicht von Miami selbst berichtet. Zuerst muss ich einmal präzesieren, dass es Miami und Miami Beach gibt. Jetzt fragt ihr euch bestimmt, was ich genau damit meine?! Ganz einfach. Miami ist alles, was sich auf dem "Festland" befindet und westlich von der Bay liegt. Miami Beach ist alles, was östlich von der Bay liegt. Miami Beach hat einfach seinen eignen Style und Flair - man kann das garnicht beschreiben. Es ist einfach nur toll!!! Naja und dann gibt es eben Miami.

Zuerstmal war ich in Little Havana auf der Calle Ocho (für die, die sich ein wenig auskennen). Im Reiseführer hat sich dieser Part von Miami echt toll angehört mit Spanisch und Kubanischem Flair. Gut, Spanisch war es auch und zwar alles. Wenn man also kein Wort Spanisch spricht, ist man ziemlich verloren. Steph und ich sind also die Calle Ocho hoch und wieder runter gelaufen auf der verzweifelten Suche nach einer Zigarrenfabrik, die wir dann irgendwann auch gefunden haben. Das war echt interessant, da der Eigentümer ein wenig erklärt udn beraten hat. Aber ansonsten gab es nicht wirklich viel zu sehen. Es war eher trostlos, kann aber auch daran liegen, dass wir um 14 Uhr mittags da waren. Fazit für uns: muss man nicht unbedingt sehen.




Außerdem haben wir uns mit dem Bus von South Beach nach Downtown und dann Bayside aufgemacht. Das Busfahren hat erstaunlicherweise gut funktioniert. In Downtown sind wir dann umgestiegen in den Metro Hopper, der kostenlos um Downtown fährt. War ganz nett so durch die ganzen Hochhäuser zu düsen, aber so ganz wohl hab ich mich nicht gefühlt, wenn man sich die Leute, die dort aus und einsteigen genauer anschaut. Haben dann auch schleunigst geschaut, dass wir nach Bayside kommen. Dort ist es richtig schön! Es gibt ewig viele Boote und Jachten, einen kleinen Hafen und viele Restaurants. Wir hatten Glück, da an dem Tag Live Musik auf einer Bühne gespirlt wurde. Und was für Musik? Natürlich Salsa und jeder hat getanzt. Seht geniale Stimmung. Wir haben uns dann auf eine typische Touristentour gemacht - mit dem Boot um die ganzen Inseln und Stars beim sonnen beobachten. Wir sind um Fisher Island, Star Island, etc. getuckert und haben ein schöneres und größeres Haus nach dem anderen gesehen. Das war echt beeindruckend! Nur leider war kein Star anzutreffen... Außerdem war nicht alles so prachtvoll wie es schien. Es gab einige Häuser, die einfach verfallen; keiner der sich kümmert. Mir hat besonders das Haus oder auch Villa von Will und Jane Smith gefallen. Da kann man schon leben!!!:-) Und es gab ein Haus, wo ein deutscher Architekt wohnt (fragt mich nicht wie er heißt). Der hat sich eine besonderes Klimasystem im garten instalieren lassen, dass wenn es außen um die 80 Grad Fahrenheit hat, ist es in dem Garten immer 70 Grad frisch. Würd mich echt mal interessieren, wie das funtionieren soll*grübel* Uns hat dann zwischenzeitlich ein kleiner Platzregen (Vorbote vom Hurricane Ike) heimgesucht, was aber schon nach ca. 10 min, wieder vorbei war. Die Tour war zwar typisch touristisch, aber es ist es wert einmal die ganzen Luxus-Villen zu sehen. Den Rest des Tages haben wir mit schoppen und rumschlendern verbracht:-)




Ich habe mir außerdem noch das Holocaus-Memorial angeschaut. Sehr beeindruckend und erdrückend! Hierbei handelt es sich um eine rießige Hand, die sich in den Himmel streckt und an der menschen versuchen sich hochzuziehen und zu retten. Das besondere, diese Hand hat eine Nummer eigeritzt, wie die, die die Juden in den KZ-Lagern bekommen haben. Auf dem Platz selbst ist das damalige Geschehen in Bildern dargestellt und man hat alle Juden mit Namen aufgelistet. Am Ende des Platzes, wenn man zu der Hand kommt hat man eine Kuppel, in deren Dach man einen Judenstern installiert hat. Wenn man nun in die Kuppel geht, führt von dort aus ein Gang zu der Hand, der immer kleiner und enger wird. Man läuft diesen Gang entlang und direkt auf eien bronzene Statur, die ein sitzendes Kind mit ausgestrecktem Arm und verzerrtem Gesicht darstellt. Ich kann das Gefühl nicht beschreiben, aber es ist sehr bedrückend diesen Gang entlang zu gehen. Man fühlt sich eingeengt, nicht frei und hoffnungslos - vielleicht etwa so wie sich die Leute damals gefühlt haben. Ich kann es echt nicht in Worte fassen....




Gros Bisoussssssssss