Mittwoch, 19. November 2008

The Everglades & American Football

Letztes Wochenende habe ich es endlich in die berühmt berüchtigten Everglades geschafft. Ich bin mit Vicky und ihrem Vater, der gerade zu Bescuh war, hingefahren. Wir hatten herliches Wetter - strahlend blauer Himmel und warm.

Zuerst sind wir auf dem Tamiami Trail nach Westen gefahren. Hier kommt man direkt in das Everglades - Gebiet. Auf Tipp eines Freundes haben wir nach einem Airboat Ride Ausschau gehalten mit einem gepimpten Monstertruck. Den haben wir nach einer Weile auch gefunden - nicht zu übersehen. Dort haben wir dann erstmal eine Tour durch die Everglades gemacht. Das hat Spaß gemacht! Die Luft hat einem nur so um die Ohren geweht und das Meer war spiegelglatt*schön*

Als wir dort saßen und auf unseren Guide warten mussten, kam auf einmal ein Alligator angeschwommen und hat sich nicht mal einen Meter vom Ufer entfernt im Wasser hingelegt. Der hat sich nicht einmal bewegt oder gezuckt - noch nicht mal mit den Augen! Richtig unheimlich!

Nach ca. 10 min. Fahrt hat uns unser Fahrer an einer Insel abgesetzt, wo sich freilebende Alligatoren aufhalten. Dann hieß es erstmal: "Wer zuerst einen Alligator sieht". Dort haben wir unter anderem einen richtig großen gesehen, der sich in den Seerosen udn Gras gut versteckt hat. Man hat nur die Schnauze und die Augen gesehen. Außerdem lage eines direkt am Eingang auf dem Grund und hat anscheinend geschlafen. Die sehen wirklich wie große Steine aus*uhhhh*

Nach ca. 15 min. Aufenthalt ging es mit Vollspeed wieder zurück! Das war sehr beeindruckend und nur zum empfehlen.

Danach sind wir noch ein Stück weiter reingefahren bis zu dem Indian Village von dem einzigen von der Regierung anerkanntem indianischen Stamm - die Miccosukee. Hier haben wir eine interessante Führung durch das Dorf gemacht. Uns wurde erklärt, wie die Indianer damals als sie noch nicht verdrängt wurden gelebt haben, was für Traditionen und Glauben hatten. heutzutage sind es insgesamt 500 Indianer, die dort noch leben. Sie haben Schulen, Krankenhäuser, etc. Die Kinder bekommen jedoch ncoh beigebracht, wie man jagt, fischt, Hütten baut, etc. Außerdem sprechen sie eine eigene Sprache, die sehr witzig klingt. Man versteht kein Wort:-)

Nach der Führung wurde noch eine Alligatoren - Show angeboten, die ich sehr beeindruckend, aber auch beängstigend fand. Was der Trainer alles mit dem alligatir gemacht hat... *hamma*

Für alle die es interessiert: Der Unterschied zwischen einem Alligator und einem Krokodil ist zum einen, dass Krokodile agressiver sind und das sie eine spitze Schnauze mit überschneidenden Zähnen haben. Alligatoren halten sich grundsätzlich von menschen fern, haben eine runde Schnauze und die Zähne liegen übereinander. (Wer wusste das nicht???):-)

P.S. Ich habe überhaupt keine Mücken- oder Moskitostiche*freu*








Am Sonntag ging es dann mit Patricia, Frank, Thorsten und Miriam auf ein American Football Spiel. Muss man ja auch mal mitgemacht haben, wenn man schon hier ist:-) Es haben die Miami Dolphins gegen die Oakland Raiders gespielt. Man war das Spiel spannend! Bis zwei Minuten vor Spielende lagen die Dolphins immer knapp vorne, doch dann konnten die Raiders einen Touch Down landen und haben somit mit 1 Punkt geführt. Das ging dann hin und her bis die Dolphins 20 Sekunden vor Schluß noch 3 Punkte holen konnten und somit 17:15 gewonnen haben.*puhhhh*

American Fottball ist aber eine richtige Sonnatgssportart hier. Man trifft sich schon morgens um 10 Uhr auf dem Parkplatz, baut seinen Grill auf und fängt schön an für alle zu grillen. Wahlweise kann man auch sein Radio oder, noch besser, seinen Flatscreen TV mitbringen, um das Spiel von dort zu schauen. Was mir hier sehr gut gefallen hat, dass die Dolphins Fans wie auch die Raiders Fans zusammen feiern, Football spielen und Spaß haben. Auch im Stadion selbst sitzt jeder gemischt - hier gibt es keine eingeteilten Fan-Blocks. Die Stimmung war super! Und nach dem Spiel wurde natürlich einfach weiter gegrillt.

Das einzig negative, was mir aufgefallen ist, dass es nicht solche Fan - Rufe wie bei uns gibt. Aber wir haben es sogar geschafft eine Welle durch das Stadion laufen zu lassen und das über 3 Runden - sehr beeindruckend!

Fazit: Man muss es mal mitgemacht haben, wenn man schon in den US ist, ist aber eine teure Angelegenheit, um das regelmäßig zu machen.





Als nächstes steht ein Basketball Spiel auf meiner Liste:-) Gros Bisous

Dienstag, 11. November 2008

Halloween & Pato's B-Day

Es war einmal....

Halloween - Time!!!!! Seit Wochen wurde über nichts anderes mehr geredet. Jeder hat sich Gedanken über sien Kostüm gemacht, wo man am besten hin geht, mit wem, etc. Ich hatte beschlossen Pirat zu werden, habe mich jedoch erst 5 Tage vor Halloween entschlossen das Kostüm endlich zu bestellen. Dann hieß es das der Versand ca. 3-5 Business Tage dauert. Ich also: warten, warten, warten....

Am Donnerstag hab ich dann endlich das Packet erhalten. Leider hat mich das Kostüm nicht so überzeugt. Aber mit etwas Improvisation ist es dann doch noch etwas geworden. Ich habe auch positives Feedback erhalten:-)

Außer das Halloween war, hat mich Patricia (Schulfreundin von Diego) zu ihrem Geburtstag eingeladen. Also bin ich in den Club "La Covacha" in der Nähe des Flughafens. Hier haben wir uns alle getroffen und gefeiert:-)

ES gab echt interessante Kostüme. Von sexy bis grusslich war alles dabei. Am meisten habe ich Jokers und Massenmörder gesehen. Es waren aber auch sexy Hexen oder nasty Plolizistinnen unterwegs. Also was die Kostüme angeht, ist Halloween nicht zu übertreffen. Man sieht einfach die ausgefallensten und originellsten Verkleidungen*beeindruckend*

Als ich mich dann gegen Mitternacht auf den Weg nach south Beach gemacht habe, fing ich an mich etwas zu ärgern, dass ich Sobe überhauot erst verlassen habe. So viele Autos!!!! Stau, Stau und wieder Stau und Leute wo man nur hingesehen hat. Ich habe ca. 1 Stunde bis zu mir gebraucht und dann noch mal 40 Minuten damit verbracht nach einem Parkplatz zu suchen, den ich dann nicht gefunden habe. So musste ich mein Auto in eine Abschlepp - Zone stellen. Da die hier jemanden innerhalb von 10 min. abschleppen und man dann mal locker 250 $ leichter ist, habe ich mich überhaupt nicht wohl gefühlt und bin daher um ca. 2:30 Uhr ins Bett, um dann um 5:00 Uhr wieder aufzustehen, mich in meinem Schlafanzug auf den Weg machen mein Auto umzupacken. Was für ein Tamtam!!! Aber danach konnte ich in Ruhe schlafen:-)

Alles in allem kann man Halloween mit unserem Fasching vergleichen, nur das es eben eine einzige Nacht ist und die Leute noch durchgedrehter sind. Und die Kostüme sind um einiges besser!:-)





Wie ich ja schon geschrieben hatte, war Pato's B-Day und ich war zu ihr nach Hause eingeladen zum BBQ. Das war mein erstes richtiges argentinisches BBQ. Wir waren ca. 6 Freunde + Familie und Katze. Es gab lecker Steak, Würstchen, Salate und Pommes. Zum Nachtisch gab es eine leckere Schoko-Torte plus Sekt.*yammi* Wir saßen also von ca. 19 Uhr bis 24 Uhr und haben gegrillt, gegessen und erzählt. Danach haben Diego udn Jimmy (sein Schulfreund) angefangen Musik zu machen und zu singen. Also hatten wir ein kleines Live-Konzert dirkt im Wohnzimmer inklusive großer Kühlbox mit Getränken;-)

Das war ein sehr schöner und leckerer Abend! Alle weiteren Eindrücke findet ihr auf den Fotos. Gros Bisous


Sonntag, 9. November 2008

Partey in Miami - South Beach, Coral Gables, Doral, Gables at the Sea, Downtown, Coconut Grove

Jetzt mal etwas zu meinem privaten Leben und was ich so am WE treibe. Da gibt es hier in Miami genung Auswahl und Abwechslung.

South Beach

Hier möchte ich euch Fotos von meinem Lieblings- Club zeigen: Buck15. Der Laden ist einfach genial! Was macht ihn so besonders? ich würde sagen, dass es sich hier um keinen typischen Miami-Club handelt. Man hat das Gefühl, dass man in seinem eigenen Wohnzimmer Partey macht. Der Club ist nicht sehr groß und schön übersichtlich. Es gibt Sofas und Sessel. Außerdem muss man keinen Eintritt zahlen und die Preise sind auch ok. Musik ist gemischt, aber Schwerpunkt Rock. Und das wichtigste: Es gibt keine Kleiderordnung! Man kann sich also anziehen wie man grad lustig ist:-)

Ansonsten gibt es natürlich auch schöne Bars & Restaurants. Zum einen gibt es das "Hofbräuhaus" - auch German Place genannt, weil keiner den Namen aussprechen kann. Hier gibt es richtig leckeres Deutsches Bier*lecker*

Nicht zu vergessen ist die Bar "The Room". Eine sehr kleien, gechillte Bier & Wein Bar. Ist ein Insider - daher auch nie zu überfüllt. Man kann lecker Bier und Wein aus verschiedenen Ländern trinken, sich unterhalten, Leute kennen lernen udn Musik hören. Einer meiner Lieblings-Bars hier in Sobe!:-)




Ladies Night in SOBE! Ich glaube die Fotos sprechen für sich.... Danke Keith fürs festhalten*hahaha*:-)




Coral Gables

In Coral Gables gibt es auch einen "German place" - das Fritz & Franz. Hier war im Oktober natürlich Oktoberfest angesagt. Ein Muss für alle! Also haben wir uns alle von Arbeit am Sonntag zu erst zum Fußball schauen verabredet, um dann Oktoberfest zu feiern. Es gab lecker Deutsches Essen. Ich habe mir eine Schweinehackse mit Diego geteilt mit Bratkartoffeln und Rotkraut*yammi* Und dann gab es natürlich Bier bis zum Umfallen. Die gute deutsche Jodel-Musik durkte natürlich auch nicht fehlen. Wir haben gesungen, gelacht und getanzt:-)








Doral

In Doral wohnt meine Arbeitskollegin Pam mit ihrem Mann Stephan. Hier treffen wir uns zu unseren DVD-Abenden. Zuerst wird lecker gegessen mit allem drum und dran und dann Movies geschaut. Das letzte Mal habe ich Thailändisch gekocht - Green & red Curry. War sehr lecker! Und als Nachtisch wie immer lecker Ice Cream*yammi*





Gables at the Sea

Hier wohnte eine weiter Kollegin Christa in einem wunderschönen Haus direkt an einem Kanal. In diesem Kanal lebt sogar ein Krokodil, das schon einiges an Aufsehen eregt hat. Christa hat uns zu gutem Deutschen Schnitzel-Essen eingeladen. Es gab zuerst Appatizer wie Spinatdipp, Schrimps, Guacamole, Käse, etc. Zum Schnitzel gab es Kartoffel, Tomaten, und Gurkensalat und als Nachtisch gab es Apfelstrudel und Käsekuchen. Das war LECKER!!!!!! Bei dem Amerikanischen Essen hier lernt man das Deutsche Essen so richtig schätzen.





Downtown

Hier gibt es natürlich eine Club nach dem nächsten. Zum einen waren wir im "Vagabond", was ein etwas schräger Club ist. Man hat zwei verschiedene Floors. Auf dem einen gibt es richtig gute 80iger Musik und auf dem anderen ein Mix aus House, Electro und nicht definirbar. Und unter anderem kann man sich halbe Pornos anschauen. Dann gibt es noch den Floor draußen. Hier kann man relaxen, auf Betten chillen und komsicher Musik lauschen. So wie ich den Club beschrieben habe, sind auch die Leute - sehr interessant zu beobachten:-) Es war eine Erfahrung wert. Bin mir aber noch nicht sicher, ob ich dort nochmal hin will:-)

Außerdem war ich auf einem Punk-Konzert. Hier hat Diego und seine Band gespielt. Das Konzert hat im Finnigan's stattgefunden. Eine Art Irish Pub direkt an einem Kanal mit Pool. Die Bar ist zu Fuß, mit dem Fahrrad, mit dem Auto und mit dem Boot zu erreichen. Ja das gibt es!:-) Das Konzert war recht interessant und laut. Es wurde Heavy Metall, Punk und Salsa gespielt. Was für ein Mix! Das beste aber war, dass es dort eine Künzler gab, der zu der Musik gemalt hat. Und das richtig gut!:-)





Coconut Grove

Jetzt zu meinem Lieblings-Viertel in Miami. Ich würde sogar sagen, dass es mir hier besser gefällt als in Sobe, nur das Meer fehlt. Hier in Coconut Grove gibt es den Coco Walk - so eine Art Mall. Es reihen sich Bars, Restaurants und Clubs einer an den anderen und es wimmelt vor Studenten. Hier haben wir unsere Bar-Tour gestartet. Zu erst sind wir zu der Bar "Fat Tuesday" - eine offene Bar direkt in der Mitte von Coco Walk. Hier ging die Party! Danach sind wir in eine Art Irish Pub, wo man Beer-Pong spielt. Hier wird eine Pyramide von bechern gefüllt mit Bier in einer bestimmten Entfernung aufgebaut. Ziel ist es mit einem Tischtennisball den becher zu treffen. Wenn man trifft, muss der Gegner trinken. Zum Schluß sind wir in der Sandbar gelandet. Nein, die Sandbat besteht nicht aus Sand und Liegestühlen, wie man meinen könnte. Es ist eine normale Bar mit guter Musik und klasse Tanzfläche. Es hat mal wieder richtig Spaß gemacht, so richtig ab zu tanzen:-) Als die Bar uns um 3Uhr rausgeschmießen hat, sind wir in den Club "Temple", der mich jedoch nicht überzeugt hat. Ich hab jetzt beschlossen, öfters nach Coconut Grove zu fahren. Dort gibt es so viel zu sehen und zu machen!!!





Das soweit zu meinen Wochenend-Planungen:-) Gros Bisous